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HINTERGRUND: Der Einfluss einer Sarkopenie auf das Ergebnis von Patienten mit gastrointestinalen (GI) Tumoren ist nach wie vor umstritten. Unser Ziel ist es, die Prävalenz der Sarkopenie und ihren Zusammenhang mit dem onkologischen Outcome zu untersuchen. METHODEN: Embase, Medline, PubMed und the Cochrane library wurden systematisch nach relevanten Begriffen durchsucht. Eingeschlossen wurden Studien, die ein CT zur Beurteilung einer Sarkopenie verwendeten und deren Zusammenhang mit dem Behandlungsergebnis von Patienten mit GI-Tumoren evaluierten. Langzeitergebnisse, einschließlich des Gesamtüberlebens und des krankheitsfreien Überlebens, wurden anhand von Hazard Ratios (HRs) mit 95% Confidence Intervals (CIs) verglichen. Kurzzeitergebnisse, einschließlich Gesamtkomplikationen und schwerer Komplikationen (Clavien-Dindo ≥IIIa) nach kurativer Operation, wurden anhand des Risk Ratio (RR) und 95% CI verglichen. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 70 Studien mit 21.875 Patienten in unsere Untersuchung eingeschlossen. Die mediane Inzidenz der Sarkopenie betrug 34,7% (Bereich von 2,1 bis 83,3%). Insgesamt 88,4% der Studien verwendeten den Skelettmuskelindex (SMI) auf Höhe des dritten Lendenwirbels im CT zur Definition einer Sarkopenie, und insgesamt wurden 19 Cut-off-Werte zur Definition einer Sarkopenie verwendet. Ein ansteigender Trend bei der Prävalenz der Sarkopenie wurde beobachtet, wenn der Cut-off-Wert des SMI anstieg (β = 0,22, 95% CI = 0,12-0,33, p < 0,001). Das präoperative Auftreten einer Sarkopenie war sowohl mit einem erhöhten Risiko für die Gesamtmortalität (HR = 1,602, 95% CI = 1,369-1,873, P < 0,001) als auch mit der krankheitsfreien Mortalität assoziiert (HR = 1,461, 95% CI = 1,297-1,646, P < 0,001). Darüber hinaus war eine präoperative Sarkopenie ein Risikofaktor sowohl für Gesamtkomplikationen (RR = 1,188, 95% CI = 1,083-1,303, P < 0,001) als auch für schwere Komplikationen (RR = 1,228, 95% CI = 1,042-1,448, P = 0,014). SCHLUSSFOLGERUNG: Die Prävalenz der Sarkopenie hängt größtenteils von den diagnostischen Cut-off-Werten der verschiedenen Kriterien ab. Eine präoperative Sarkopenie ist ein Risikofaktor sowohl für Langzeit- als auch für Kurzzeitergebnisse.
Su et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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