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Patienten mit rechtsseitigen Hirnschäden, die eine unilaterale Vernachlässigung zeigten, unterzogen sich einer speziell entwickelten Linienbisection-Aufgabe, die eine Entkopplung der Richtung der visuellen Aufmerksamkeit von der Handbewegung ermöglichte. Dies machte es möglich, die Wahrnehmungs- und premotorischen Faktoren der Störung isoliert und separat zu bewerten. Der Vergleich von experimentellen und radiologischen Daten deutete darauf hin, dass die premotorischen Faktoren bei Patienten mit Läsionen der Frontallappen ausgeprägter waren als bei Patienten mit Läsionen, die auf postrolandischen Bereiche beschränkt waren. Die verwendete Technik ist mit der Untersuchung am Bett kompatibel und liefert Daten, die nützlich sind für die standardisierte Bewertung der Vernachlässigungssymptomatik sowohl für klinische als auch für experimentelle Zwecke.
Bisiach et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.