Key points are not available for this paper at this time.
Die Ingenieurbau von kolloidalen Kristallen mit DNA hat zu bedeutenden Fortschritten in der bottom-up Materialien-Synthese und zu einer neuen Denkweise über grundlegende Konzepte in der Chemie geführt. Hier werden programmierbare Atomequivalente (PAEs), bestehend aus Nanopartikeln (den "Atomen"), die mit DNA (den "Bindungselementen") funktionalisiert sind, durch DNA-Hybridisierung zu kristallinen Gittern zusammengefügt. Im Gegensatz zu atomaren Systemen können das "Atom" (z.B. die Form, Größe und Zusammensetzung des Nanopartikels) und die "Bindung" (z.B. die Länge und Sequenz der DNA) unabhängig angepasst werden, was Designer-Materialien mit einzigartigen katalytischen, optischen und biologischen Eigenschaften ergibt. In diesem Überblick wird fast drei Jahrzehnten Arbeit dokumentiert, die zur Entwicklung dieser Klasse von programmierbarer Materie beigetragen hat, beginnend mit den frühesten Beispielen basierend auf Goldkern-PAEs und darauffolgend, wie Fortschritte in synthetischen Fähigkeiten, DNA-Design und grundlegendes Verständnis von PAE-PAE-Interaktionen zu neuen Klassen funktioneller Materialien geführt haben, die in mehreren Fällen kein natürliches Pendant aufweisen.
Samanta et al. (Mo.) untersuchten diese Frage.