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ZIELE: Die neurobehavioralen Folgen von Schlafrestriktionen in Kombination mit Müdigkeit beim Distance Driving (1000 Km/600 Meilen) zu testen. DESIGN: Ausgeglichenes Studiendesign mit 3 experimentellen Bedingungen: Labor nach kontrolliertem gewohnheitsmäßigen Schlaf (8,5 Stunden), Fahren nach kontrolliertem gewohnheitsmäßigen Schlaf (8,5 Stunden) (Straße 1) und Fahren nach reduziertem Schlaf (2 Stunden) (Straße 2). SETTINGS: Schlaflabor und offene französische Autobahn. TEILNEHMER: 10 männliche Teilnehmer (Durchschnittsalter 22 Jahre, Altersspanne 18-24 Jahre, durchschnittliche Fahrdistanz pro Jahr 15000 Km/9000 Meilen) ohne Schlafstörungen. MESSUNGEN: Einfache Reaktionszeit, prospektive Selbstbewertung der Leistung und sofortige Bewertungen von Müdigkeit und Schläfrigkeit, die in 2-Stunden-Intervallen gemessen wurden. ERGEBNISSE: Eine zweifaktorielle ANOVA mit Tagesszeit und Zustand zeigte einen signifikanten Haupteffekt für den Tageszeitpunkt (p < 0,05). Die Interaktion zwischen den beiden Faktoren (Zustand * Tageszeit) war ebenfalls signifikant (p < 0,05). Die Effekte der Tageszeit waren nur im Zustand des Fahrens nach Schlafrestriktion signifikant (p < 0,05). Unter Schlafrestriktion wiesen einige Fahrer eine Zunahme um 650 Millisekunden im Vergleich zur Laborbedingung auf, was einer Zunahme von 23 Metern beim Bremsweg bei einer Geschwindigkeit von 75 Meilen pro Stunde entspricht. Korrelationsanalysen zeigten eine signifikante lineare Korrelation zwischen Selbstbewertung und Reaktionszeit in der Laborbedingung (r = -0,58, p < 0,01), jedoch nicht in den Straßenbedingungen. Selbstbewertungen während der Pausen zeigten einen signifikanten Anstieg der sofort selbstbewerteten Müdigkeit und Schläfrigkeit zwischen den Bedingungen Straße 1 und Straße 2 (Wilcoxons Test, Z = -6,47, p < 0,0001 und Z = -6,26, p < 0,0001). SCHLUSSFOLGERUNGEN: Schlafrestriktion in Kombination mit Müdigkeit beeinflusst signifikant die Reaktionszeit. Das Fehlen einer Übereinstimmung zwischen Reaktionszeit und prospektiver Selbstbewertung der Leistung deutet darauf hin, dass Selbstüberwachung unter realen Bedingungen wenig zuverlässig ist.
Philip et al. (Donnerstag) untersuchten diese Frage.