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Der Widerstand gegen die Krebstherapie ist ein wesentliches Hindernis für das Krebsmanagement. Herkömmliche Ansichten haben vorgeschlagen, dass der Erwerb von Widerstand auf genetischen Mutationen beruhen kann. Allerdings deuten zunehmende Beweise auf eine Schlüsselrolle nicht-mutationaler Resistenzmechanismen hin, die der Arzneimittel-Toleranz zugrunde liegen, wobei Letzteres hier im Mittelpunkt steht. Solche nicht-mutationalen Prozesse werden größtenteils durch die Plastizität von Tumorzellen gesteuert, die Tumorzellen unempfindlich gegenüber dem arzneimittelgerichteten Signalweg macht und damit das Überleben und Wachstum der Tumorzellen erleichtert. Das Konzept der Plastizität von Tumorzellen hebt die Bedeutung der Reaktivierung von Entwicklungsprogrammen hervor, die eng mit dem epithelial-mesenchymalen Übergang, den Erwerbsmerkmalen von Krebsstammzellen und dem transdifferenzierenden Potenzial während der Arzneimittelexposition korreliert sind. Aus Beobachtungen in verschiedenen Krebsarten bietet dieses Konzept eine Möglichkeit, die Natur des Widerstands gegen Antikrebsmittel zu untersuchen. Im Laufe der Jahre hat sich unser Verständnis der aufkommenden Rolle des Phänotypwechsels bei der Modifikation der therapeutischen Antwort erheblich erhöht. Dieses erweiterte Wissen über die Plastizität von Tumorzellen trägt zur Entwicklung neuartiger therapeutischer Strategien oder Kombinationstherapien unter Verwendung verfügbarer Antikrebsmittel bei, die voraussichtlich die Ergebnisse für Patienten in der klinischen Praxis verbessern werden.
Qin et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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