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Krebs, eine proliferative Erkrankung, die durch abnormales Zellwachstum und Ausbreitung gekennzeichnet ist, hängt größtenteils von der Tumorneoangiogenese ab, mit Nachweisen für eine vaskuläre endotheliale Dysfunktion. Innovative Methoden zur Beurteilung der vaskulären Funktion bei Krebs umfassen die Messung der zirkulierenden Endothelzellen (CEC). CEC sind in gesunden Individuen selten, ein Anstieg von CEC im peripheren Blut spiegelt signifikante vaskuläre Schäden und Dysfunktionen wider. Sie wurden in vielen menschlichen Erkrankungen dokumentiert, einschließlich verschiedener Krebsarten. Eine zusätzliche zirkulierende Zellpopulation sind die Endothelvorläuferzellen (EPC), die die Fähigkeit haben, in vitro endotheliale Kolonien zu bilden und zur Vasculogenese beitragen können. Derzeit besteht großes Interesse daran, die Rolle von EPC als neuartige Marker für die Tumorangiogenese und die Überwachung der Arzneimitteltherapie zu bewerten. Kürzlich wurden auch exozytische prokoagulatorische endothele Mikropartikel (EMP) identifiziert. Die Forschung zu CEC, EPC und EMP kann wichtige klinische Implikationen haben, wird jedoch oft durch methodologische Probleme und einen Mangel an Konsens über die phänotypische Identifizierung dieser Zellen und Partikel behindert. Diese Übersichtsarbeit zielt darauf ab, die vorhandene Literatur zu sammeln und einen Überblick über die aktuelle Position von CEC, EPC und EMP in der Zellbiologie zu geben und ihre Bedeutung für die klinische Medizin zu identifizieren, mit besonderem Schwerpunkt auf der Beziehung zu Krebs.
Goon et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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