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HINTERGRUND: Die Bindungstheorie ermöglicht spezifische Vorhersagen über die Rolle von Bindungsrepräsentationen bei der Organisation von Verhalten. Es wird postuliert, dass unsichere Bindung maladaptive emotionale Regulation vorhersagt, während sichere Bindung adaptive emotionale Regulation vorhersagt. In diesem Papier testen wir spezifische Hypothesen über die Rolle von Bindungsrepräsentationen im Substanzmissbrauch/-abhängigkeit und der Teilnahme an Behandlungen. Basierend auf der Theorie erwarten wir eine Divergenz zwischen den Ebenen maladaptiven Funktionierens und adaptiven Methoden zur Regulierung negativer Emotionen. METHODEN: Die Teilnehmer dieser Studie bestehen aus einer Stichprobe von Adoptivkindern, die an einer laufenden longitudinalen Adoptionsstudie teilnehmen (n = 208). Die Semi-Structured Assessment of the Genetics of Alcohol-II 41 wurde verwendet, um den lebenslangen Substanzmissbrauch/-abhängigkeit und die Teilnahme an Behandlungen zu ermitteln. Bindungsrepräsentationen wurden durch das Adult Attachment Interview AAI; 16 abgeleitet. Wir konstruierten vorherige Kontraste, die theoretische Vorhersagen für die Assoziation zwischen Bindungsrepräsentationen, Substanzmissbrauch/-abhängigkeit und der Teilnahme an Behandlungen widerspiegeln. ERGEBNISSE: Eine logistische Regression wurde verwendet, um unsere Hypothesen zu testen. Wie vorhergesagt berichteten Personen, die als abweisend, besorgt oder verdient-sicher eingestuft wurden, von den höchsten Raten an Substanzmissbrauch/-abhängigkeit. Personen, die als abweisend eingestuft wurden, berichteten von signifikant niedrigeren Raten an Behandlungsteilnahme, trotz ihrer hohen Raten an Substanzmissbrauch/-abhängigkeit. Wie erwartet berichtete die kontinuierlich-sichere Gruppe von den niedrigsten Raten sowohl an Substanzmissbrauch/-abhängigkeit als auch an Behandlungsteilnahme. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse dieser Studie identifizieren Bindungsrepräsentationen als einen einflussreichen Faktor beim Verständnis der Divergenz zwischen problematischem Substanzgebrauch und der Inanspruchnahme von Behandlungen. Die Ergebnisse implizieren ferner, dass Behandlungen möglicherweise Bindungsrepräsentationen berücksichtigen müssen, um eine erfolgreiche Genesung zu fördern.
Caspers et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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