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Hintergrund: Kopf- und Halskrebs (HNC) ist einer der häufigeren bösartigen Tumoren, die die menschliche Gesundheit weltweit bedrohen. Das multidisziplinäre Teammanagement (MDTM) in der Behandlung von HNC wurde in den letzten Jahrzehnten eingeführt, um die Überlebensraten der Patienten zu verbessern. Diese Studie überprüfte die Auswirkungen von MDTM auf die Überlebensraten von HNC-Patienten im Vergleich zu konventionellen Behandlungsverfahren. Methoden: Für diese Meta-Analyse wurden nur Kohortenstudien identifiziert, die eine Expositionsgruppe, die MDTM verwendete, und eine Kontrollgruppe umfassten. Auch Heterogenität und Sensitivität wurden bewertet. Die Überlebensraten-Daten für HNC-Patienten wurden mit der RevMan 5.2-Software analysiert. Ergebnisse: Fünf Kohortenstudien (n = 39.070), die die Überlebensraten von HNC-Patienten untersuchten, wurden einbezogen. Hazard Ratios (HR) wurden mithilfe des Random-Effect-Modells berechnet. Die Ergebnisse zeigten, dass Expositionsgruppen, die mit MDTM behandelt wurden, eine höhere Überlebensrate aufwiesen (HR = 0,84, 95 % CI (0,76–0,92), P = 0,0004) mit moderater Heterogenität (I² = 68 %, p = 0,01). Bei zwei Studien, die den Effekt von MDTM auf die Überlebensrate von Patienten mit spezifischem Stadium IV HNC untersuchten, ergab sich durch MDTM kein statistisch signifikanter Anstieg der Überlebensraten (HR = 0,81, 95 % CI (0,59–1,10), p = 0,18). Schlussfolgerungen: Die Anwendung von MDTM basierend auf konventioneller Chirurgie, Radio- und Chemotherapie verbesserte die Gesamtüberlebensrate von Patienten mit HNC. Zukünftige Forschung sollte die Wirksamkeit von MDTM bei Patienten mit Krebs in verschiedenen Stadien untersuchen.
Shang et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.