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Dieses Papier analysiert vergleichend die politische Ökonomie der Arbeitsmigration in Japan, Südkorea und Taiwan als neue Einwanderungsländer in Ostasien. Es wird argumentiert, dass die Logik ihrer politischen Ökonomie des Entwicklungsstrebens, des produktivistischen Wohlfahrtsregimes und des sozialen Vertrags des gemeinsamen Wachstums erklärt, warum alle drei Demokratien ein duales Arbeitsmigrationsregime haben, das die Einwanderung hochqualifizierter ausländischer Arbeitskräfte fördert und den Zustrom von niedrig- und mittelqualifizierten ausländischen Arbeitskräften streng kontrolliert. Dies führt insgesamt zu geringen Migrationsbewegungen und einer begrenzten Ausdehnung ausländischer Wohnbevölkerung. Um diese Gemeinsamkeiten der Arbeitsmigrationsregime in Ostasien zu offenbaren, diskutieren wir die drei neuen ostasiatischen Einwanderungsländer und ihre politische Ökonomie im Vergleich zu Italien und Spanien als zwei neue demokratische Einwanderungsländer in Südeuropa. Das Papier erörtert auch die Variationen zwischen politischen Ökonomien und die resultierenden Unterschiede in den Mustern der Arbeitsmigration unter den drei neuen ostasiatischen Einwanderungsländern. Diese vergleichende Analyse zeigt ausgeprägtere Ähnlichkeiten zwischen Japan und Südkorea und stärkere Besonderheiten im Fall von Taiwan. Sie kann erklären, warum Japan, trotz des bei weitem schnellsten und fortgeschrittensten demografischen Alterungsprozesses unter den drei Ländern, prozentual den niedrigsten Zustrom ausländischer Arbeitskräfte hatte. Dennoch erwarten wir basierend auf dieser Analyse einen signifikanten Anstieg der Arbeitsmigration in Japan und im Gegensatz dazu eine Verlangsamung des Arbeitskräftezuflusses in Südkorea in den kommenden Jahren. Schließlich erklärt es auch, warum das Arbeitsmigrationsregime in Taiwan sensibler auf die nationale Arbeitsmarktsituation reagiert.
David Chiavacci (Sun,) hat diese Frage untersucht.
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