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Interviews mit 29 elterlichen Pflegepersonen von erwachsenen Kindern mit Schizophrenie haben ergeben, dass sie im Laufe der Krankheit des Familienmitglieds periodisch ihre Elternrolle neu definieren. Eine grundlegende Theorie der "Neudefinition der elterlichen Identität" wird kurz erörtert. Mit der Entwicklung der Schizophrenie des Kindes betrachten sich die Eltern als entmachtet. Das heißt, obwohl die Eltern das Recht übernehmen, Verantwortung für ihr Familienmitglied zu übernehmen, erkennt weder das Rechtssystem, noch die Psychiatriepraktiker, noch oft die kranken Personen selbst dieses Recht an. Besonders für die 16 Mütter, die in der Regel die primären Familienpflegepersonen sind, wirkt sich dieser Mangel an elterlichen Rechten negativ auf ihre Pflegeerfahrung aus, insbesondere in Bezug auf ihren Pflege-Stress, ihr Schuld- und Trauererlebnis und letztendlich ihre eigene Gesundheit.
P. Jane Milliken (Mon,) untersuchte diese Frage.