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Emotionale Stimuli ziehen die Aufmerksamkeit an, erhalten erhöhte perceptuelle Verarbeitungsressourcen und verändern periphere Reflexe. In der vorliegenden Studie untersuchten wir, ob emotionale Stimuli die Größe des motorisch evozierten Potentials (MEP), das im Muskel des Abductor pollicis brevis durch transkranielle Magnetstimulation (TMS) im motorischen Kortex ausgelöst wird, modulieren würden. Das Elektromyogramm (EMG) wurde von 16 Teilnehmern aufgezeichnet, während sie sechs Blöcke angenehmer, neutraler und unangenehmer Bilder betrachteten; 36 TMS-Impulse mit zunehmenden Intensitäten wurden während jedes Blocks geliefert. Das durch TMS induzierte MEP war signifikant größer, während die Teilnehmer angenehme und unangenehme im Vergleich zu neutralen Bildern ansahen. Es gab keine Unterschiede in der EMG-Aktivität vor der TMS in Abhängigkeit von den emotionalen Stimuli. Das Betrachten erregender Stimuli, unabhängig von der Valenz, erhöhte somit die Erregbarkeit des motorischen Kortex. Die Implikationen und Richtungen für zukünftige Forschungen werden diskutiert.
Hajcak et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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