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Das KRAS-Onkogen ist bei etwa 35%-45% der kolorektalen Karzinome mutiert, und die Testung des KRAS-mutuellen Status wurde in den letzten Jahren hervorgehoben. Die häufigsten Mutationen in diesem Gen, Punktmutationen in den Codons 12 und 13, wurden als negative Prädiktoren für die Reaktion auf monoklonale Antikörper gegen den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor validiert. Daher ist die Bestimmung des KRAS-mutuellen Status von Tumorproben ein essentielles Werkzeug zur Behandlung von Patienten mit kolorektalen Karzinomen geworden. Derzeit wurden verschiedene Nachweismethoden etabliert, um den Mutationsstatus in den Schlüsselregionen des KRAS-Gens zu analysieren; jedoch bleiben mehrere Herausforderungen in Bezug auf standardisierte und einheitliche Tests bestehen, einschließlich der Auswahl von Tumorproben, der Verarbeitung von Tumorproben und optimalen Testmethoden. Darüber hinaus sollten neue Teststrategien, in Kombination mit der Mutationsanalyse von BRAF, PIK3CA und dem Verlust von PTEN, die von vielen Forschern und Pathologen vorgeschlagen wurden, gefördert werden. Zudem empfehlen wir, die Mikrosatelliteninstabilität, einen prognostischen Faktor, zu der oben genannten konkomitanten Analyse hinzuzufügen. Diese Überprüfung bietet einen Überblick über die KRAS-Biologie und die aktuellen Fortschritte bei der KRAS-Mutationstestung. Diese Überprüfung behandelt auch andere Aspekte der Statusprüfung zur Bestimmung der geeigneten Behandlung und gibt Einblick in die potenziellen Nachteile der Mutationsprüfung.
Tan et al. (Sun) haben diese Frage untersucht.