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#### Die Quintessenz Ein 60-jähriger Geschäftsmann suchte seinen Hausarzt auf, nachdem bei einer ärztlichen Untersuchung für die Versicherung abnormal erhöhte Leberfunktionstests festgestellt worden waren (Alanin-Aminotransferase 70 IU/L (Normalbereich 10-40 IU/L) und γ-Glutamyltransferase 120 IU/L (Normalbereich 0-37 IU/L)). Er war ansonsten fit und gesund und nahm keine regelmäßigen Medikamente ein. Sein Hausarzt stellte fest, dass sein Blutbild und die Nierenfunktion normal waren, und ließ die Serologie für Hepatitis B und C anfordern (die negativ ausfiel) sowie den Serumferritinspiegel, der 567 µg/L betrug (Normalbereich 24-300 µg/L). Ferritin ist ein intrazelluläres Eisenlagerprotein und ein Marker für den Eisenbestand. Normale Serumferritinwerte variieren zwischen den Laboratorien, aber allgemein gelten Konzentrationen >300 µg/L bei Männern und postmenopausalen Frauen sowie >200 µg/L bei prämenopausalen Frauen als erhöht.1 Niedrige Ferritinwerte liefern eindeutige Beweise für Eisenmangel.2 Erhöhte Werte weisen oft auf eine Eisenüberladung hin, sind jedoch nicht spezifisch, da Ferritin ein Akutphasenprotein ist und auch aus geschädigten Hepatozyten freigesetzt wird; somit sind die Werte bei entzündlichen Erkrankungen, Lebererkrankungen, Alkoholmissbrauch oder Malignität erhöht.3 4 Erhöhte Ferritinkonzentrationen erfordern daher eine weitere Untersuchung in der Primärversorgung, um festzustellen, ob sie tatsächlich eine Eisenüberladung darstellen. Es ist entscheidend …
Koperdanova et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.