Key points are not available for this paper at this time.
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist eine häufige, multifaktorielle Erkrankung mit bedeutendem genetischen Einfluss. Mehrere Kandidatengene wurden bei ADHS untersucht, darunter der Noradrenalintransporter (NET1) und der Dopamin-D1-Rezeptor (DRD1). NET1 wird mit ADHS in Verbindung gebracht aufgrund der Wirksamkeit von Atomoxetin, einem selektiven Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer, in der Behandlung von ADHS. DRD1 ist hauptsächlich durch Mausmodelle von ADHS impliziert. DNA von 163 ADHS-Probanden, 192 Eltern und 129 gesunden Kontrollen wurde verwendet, um mögliche Assoziationen zwischen ADHS und Polymorphismen in 12 zuvor untersuchten Kandidatengen zu untersuchen (5-HT1B, 5-HT2A, 5-HT2C, ADRA2A, CHRNA4, COMT, DAT1, DRD1, DRD4, DRD5, NET1 und SNAP-25). Die Analysen umfassten Fall-Kontroll- und familienbasierte Methoden sowie dimensionale Maße für Verhalten, Kognition und anatomische magnetische Resonanzbildgebung (MRI) des Gehirns. Von den 12 untersuchten Genen zeigten zwei eine signifikante Assoziation mit ADHS. Eine Transmission-Disequilibrium-Test (TDT)-Analyse ergab eine signifikante Assoziation von zwei NET1 einzelner Nukleotid-Polymorphismen (SNPs) mit ADHS (P < oder = 0.009); die Fall-Kontroll-Analyse ergab eine signifikante Assoziation von zwei DRD1 SNPs mit ADHS (P < oder = 0.008). Keine Verhaltens-, kognitiven oder Gehirn-MRI-Volumenmessungen unterschieden sich signifikant über NET1 oder DRD1 Genotypen bei einem Alpha von 0.01. Diese Studie liefert Unterstützung für eine Assoziation zwischen ADHS und Polymorphismen in sowohl NET1 als auch DRD1; Polymorphismen in zehn anderen Kandidatengen wurden nicht mit ADHS assoziiert. Da familienbasierte und Fall-Kontroll-Methoden unterschiedliche Ergebnisse lieferten, sollten beide in genetischen Studien zu ADHS verwendet werden.
Bobb et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: