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ZIEL: Diese Studie untersuchte den Prozess des Übergangs zur Gesundheitsversorgung (HCT) und stellte die folgenden Fragen: Was sind die Übergangserfahrungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen und besonderen Gesundheitsanforderungen, von Familienangehörigen und von Gesundheitsdienstleistern? Welche vielversprechenden Praktiken erleichtern einen erfolgreichen HCT? Welche Hindernisse hemmen den HCT? METHODEN: Ein qualitativer Ansatz wurde verwendet, um diese Fragen zu untersuchen. Es wurden Gruppeninterviews durchgeführt. Die Inhalts- und Erzählanalysen der Interviewtranskripte wurden mit ATLAS.ti abgeschlossen. ERGEBNISSE: Es wurden vierunddreißig Fokusgruppen und Interviews mit 143 jungen Erwachsenen mit Behinderungen und besonderen Gesundheitsbedürfnissen, Familienangehörigen und Gesundheitsdienstleistern durchgeführt. Die Inhaltsanalyse ergab drei Inhaltsdomänen: Übergangsservices, die ein chronologisches Verständnis des Übergangsprozesses darstellen; Gesundheitssysteme, die Unterschiede zwischen der pädiatrischen und der auf Erwachsene ausgerichteten Medizin darstellen und wie diese Unterschiede den Übergang hemmen; und Übergangsnarrative, die die Übergangserfahrung im weiteren Kontext der Beziehungen zwischen Patienten und Gesundheitsdienstleistern diskutieren. FAZIT: Diese Studie zeigte das Vorhandensein wichtiger wechselseitiger Beziehungen, die auf gegenseitigem Vertrauen zwischen Anbietern und Familien basieren und als Teil der Betreuung chronisch kranker Kinder entwickelt werden. Es gibt Evidenz, die die Notwendigkeit einer angemessenen Beendigung pädiatrischer Beziehungen als Teil des Übergangsprozesses unterstützt. Weitere Evidenz unterstützt die Idee, dass pädiatrische und auf Erwachsene ausgerichtete Medizin zwei unterschiedliche medizinische Subkulturen darstellen. Mangelnde Vorbereitung der jungen Erwachsenen und Familienangehörigen auf eine erfolgreiche Teilnahme am Gesundheitssystem für Erwachsene trägt zu Problemen beim HCT bei.
Reiss et al. (2005) haben diese Frage untersucht.
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