Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND UND ZIEL: Das uveale Effusionssyndrom (UES) ist eine seltene Erkrankung, die mit einer Verdickung der Aderhaut und sekundärer Netzhautablösung als mögliche schwere Komplikation verbunden ist. UES tritt bei hypermetropen oder nanoophthalmischen Augen auf oder kann idiopathisch sein und ist eine Ausschlussdiagnose. Die chirurgischen Behandlungsoptionen umfassen die Entlastung der Venen des Wirbelkanals, Sklerektomie oder Sklerotomie sowie die Drainage von choroidalem Fluid. PATIENTEN UND METHODEN: Die Autoren beschreiben eine neuartige chirurgische Technik zur Drainage von serösem choroidalem Ablösungen unter Verwendung einer durchdringenden Diathermie-Sonde bei zwei Patienten mit UES. Das Verfahren besteht darin, choroidales Fluid durch die Verwendung einer durchdringenden Diathermie-Sonde (2 mm Tipp-Länge) nach Platzierung einer 20-Gauge-Infusionsleitung in der vorderen Kammer abzuleiten. ERGEBNISSE: Die Drainage von choroidalem Fluid war bei beiden Patienten erfolgreich, mit einem zufriedenstellenden Ergebnis bei der Nachuntersuchung. FAZIT: Die vorgeschlagene einfache und praktikable chirurgische Drainagetechnik könnte die Behandlung von Patienten mit UES verbessern.
Matlach et al. (Mittwoch,) haben diese Frage untersucht.