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Zweck: Die pädagogische Literatur spiegelt den weit verbreiteten Glauben wider, dass partizipative Führung einen überwältigenden Vorteil gegenüber dem kontrastierenden Stil der direkten Führung hinsichtlich der Effektivität von Organisationen und Teams hat. Ziel dieser Studie war es, die relative Wirkung eines direktiven Führungsansatzes im Vergleich zu einem partizipativen Führungsansatz auf die motivationalen Mechanismen (Ermächtigung und organisatorische Bindung) und die Effektivität (Teamleistung im Rahmen der Rolle und Teaminnovation) von Schulen und Lehrkräften zu untersuchen. Methode: Die Daten, die durch eine Umfrage gewonnen wurden, wurden von 140 Teams aus 140 verschiedenen Grundschulen in Nordisrael erhoben. Ergebnisse: Die Ergebnisse des strukturellen Gleichungsmodells zeigten eine positive Beziehung zwischen der direkten Führung und der organisationalen Bindung sowie eine positive Beziehung zwischen der direkten Führung und der Teamleistung im Rahmen der Rolle. Darüber hinaus diente die organisatorische Bindung als Mediator in der Beziehung zwischen direkter Führung und Leistung. In Bezug auf die partizipative Führung zeigten die Ergebnisse eine positive Beziehung zwischen partizipativer Führung und der Ermächtigung von Lehrkräften sowie eine positive Beziehung zwischen partizipativer Führung und Teaminnovation, wobei die Ermächtigung als Mediator in der Beziehung zwischen partizipativer Führung und Innovation diente. Implikationen: Diese Ergebnisse legen nahe, dass das Management von Spannungen zwischen direkten und partizipativen Aktivitäten, Bottom-Up- und Top-Down-Prozessen sowie Flexibilität und Disziplin der Schlüssel zu einer hohen Leistung der Lehrkräfte sein könnte.
Anit Somech (Mon.) untersuchte diese Frage.
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