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ZIEL: Der Gebrauch illegaler Substanzen ist ein wesentlicher Risikofaktor für schlechte Ergebnisse bei Schizophrenie, dennoch unterschätzen die Methoden zum Nachweis des Substanzgebrauchs das Problem konstant. Ziel dieser Studie war es zu bewerten, ob die Verwendung einer relativ neuen Nachweismethode, dem Radioimmunoassay von Haar, die Erkennung verbessert und für Patienten mit schweren psychischen Erkrankungen akzeptabel ist. METHODE: Personen, die bereits an einer longitudinalen naturalistischen Studie zur Behandlung von Schizophrenie teilnahmen, wurden für die Teilnahme an dieser Studie angesprochen. Die 203 Personen, die zustimmten, wurden interviewt und reichten Urin- und Haarproben für Laboruntersuchungen möglicher Missbrauchssubstanzen ein. Der Radioimmunoassay von Haaren wurde verwendet, um den Gebrauch von Amphetaminen, Kokain, Marihuana, Opioiden und Phencyclidin (PCP) in den drei Monaten zuvor nachzuweisen. ERGEBNISSE: Von den 203 Teilnehmern berichteten nur 33 (16,3 Prozent) selbst von illegalem Substanzgebrauch, und nur 25 (12,4 Prozent) hatten einen positiven Urintest, aber 63 (31,0 Prozent) hatten einen positiven Haarassay. Als alle Nachweismethoden kombiniert wurden - Selbstbericht, Urintest und Haarassay - wurden 78 Teilnehmer (38,4 Prozent) als Nutzer in den drei Monaten zuvor klassifiziert. Nur wenige der Befragten (20 oder 9,9 Prozent) lehnten die Haaranalyse ab. FAZIT: Der Radioimmunoassay von Haar scheint eine vielversprechende Methode zur Verbesserung der Bewertung des illegalen Substanzgebrauchs bei Personen mit Schizophrenie zu sein. Die meisten Teilnehmer schienen die Haaranalyse als ein akzeptables Verfahren zu empfinden, obwohl diese Schlussfolgerung einer weiteren Untersuchung bedarf. Das dreimonatige Fenster des Nachweises könnte es zu einer wertvollen Methode machen, um den Gebrauch über die Zeit zu bewerten und zu überwachen.
Swartz et al. (2003) untersuchten diese Frage.
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