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Ultrahydrophobe Polypropylenoberflächen wurden durch gleichzeitiges Ätzen von Polypropylen und Ätzen/Sputtern von Poly(tetrafluorethylen) (PTFE) unter Verwendung von induktiv gekoppeltem Radiofrequenz-Argonplasma hergestellt. Die halb-kristalline Polypropylenoberfläche wird aufgrund der unterschiedlichen Abtragungsraten der kristallinen und amorphen Bereiche aufgeraut und wird auch durch das Fluorkohlenstoffplasma, das aus der Abtragung/Depolymerisation von PTFE resultiert, fluoriert. Die Rauheit des Polypropylens wird durch die Dauer des Plasmaäzens gesteuert. Das Vorhandensein von PTFE erhöht die Rate der Rauhigkeitsbildung von Polypropylen durch reaktive Ionenätzung. Die resultierenden aufgerauten und fluorierten Polypropylenoberflächen wurden durch den Kontaktwinkel mit Wasser, Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS), Rasterelektronenmikroskopie und Atomkraftmikroskopie (AFM) charakterisiert. Die Benetzbarkeit wurde als abhängig von der Größenordnung und Topologie der Rauhigkeit festgestellt. Die hydrophobsten Oberflächen wiesen fortschreitende und zurückweichende Wasser-Kontaktwinkel von θ A /θ R = 172°/169° auf.
Youngblood et al. (1999) untersuchten diese Frage.