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Medizinische Ausbildung 2011: 45: 217-226 Ziele Die Ansicht, dass eine Ausbildung in Kommunikationsfähigkeiten zu qualifizierter Kommunikation führt, wird manchmal von denen kritisiert, die argumentieren, dass Kommunikation individuell und intuitiv ist. Daher prüfen wir die Gültigkeit des Konzepts der Kommunikation als Fähigkeit und identifizieren alternative Prinzipien, um die zukünftige Entwicklung dieses Feldes zu untermauern. Methoden Wir prüfen kritisch die Forschungsergebnisse über die Natur der klinischen Kommunikation und schöpfen aus Theorien und Evidenzen zur Bildung und Bewertung, insbesondere in kreativen Disziplinen. Ergebnisse Qualifizierte Kommunikation kann nicht vollständig mit dem Konzept der Kommunikationsfähigkeiten beschrieben werden. Versuche, dies zu tun, riskieren eine Einschränkung und Verzerrung der pädagogischen Entwicklung in der Kommunikation. Die derzeitige Bildungspraxis verschleiert oft die Schwierigkeiten mit dem Konzept, indem sie Subjektivität in die Definition und Bewertung von Fähigkeiten einführt. Da alle klinischen Situationen bis zu einem gewissen Grad unterschiedlich sind, ist klinische Kommunikation von Natur aus kreativ. Da es selten möglich ist, spezifische Effekte spezifischen Elementen der Kommunikation zuzuordnen, muss Kommunikation ganzheitlich gelehrt und bewertet werden. Fazit, damit der Kommunikationsunterricht pädagogisch und klinisch gültig ist, um die inhärente Kreativität der klinischen Kommunikation zu unterstützen, wird er auf Bildungstheorien und -praktiken zurückgreifen müssen, die in explizit kreativen Disziplinen entwickelt wurden.
Salmon et al. (2011) untersuchten diese Frage.
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