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Wir haben die Hypothese getestet, dass die Sekretion des menschlichen Wachstumshormons (hGH) während des Trainings mit dem anaeroben Stoffwechsel und somit mit der Blutmilchsäure (LA) in Verbindung steht. Zehn Männer (20 bis 30 Jahre) wurden während 40 Minuten kontinuierlichem Fahrrad-Ergometertraining (CE, 45% der minimalen Last, die VO2max hervorruft) und während 20 Intervallen intermittierenden Trainings (IE, 1 Minute ein/aus bei 2x der CE-Arbeitsrate) beobachtet. Kontinuierliche und intermittierende Übungen wurden gewählt, da bekannt ist, dass sie unterschiedliche LA-Reaktionen hervorrufen. Das Ruhe-hGH betrug 1 bis 2 ng/ml. Nach einer Verzögerungszeit war hGH nach 15 Minuten Bewegung signifikant erhöht und stieg danach kontinuierlich sowohl bei IE als auch bei CE an. Während des IE neigte hGH dazu, höher zu sein (12,1 +/- 1,4) als während des CE (9,7 +/- 1,6 ng/ml, X +/- SEM), jedoch war der Unterschied nicht signifikant. In beiden Trainingsbedingungen zeigten freie Fettsäuren zunächst einen Rückgang und dann einen kontinuierlichen sekundären Anstieg mit höheren Spitzenwerten während des CE (0,52 +/- .06) als während des IE (0,39 +/- .05 mEq/l). Pyruvat (PY) und Laktat stiegen anfänglich während des CE, fielen dann jedoch ab, bevor sie stabile Werte erreichten. Während des IE nahmen LA und PY kontinuierlich zu und erreichten Werte, die dreimal größer waren als während des CE. Alanin stieg während CE und IE progressiv an, war jedoch während des IE signifikant höher (442,2 +/- 29,3 vs. 367,9 +/- 30,9 µM). Auch Glukose neigte dazu, während des IE höher zu sein (4,67 +/- 0,32) als während des CE (4,25 +/- 0,28 mM). Bei der Betrachtung von CE und IE, sowohl zusammen als auch getrennt, wurde keine physiologisch signifikante Korrelation zwischen hGH und Metabolitenkonzentrationen, rektoalem T oder O2-Defizit gefunden. Die Ergebnisse werden so interpretiert, dass die hGH-Reaktion auf Arbeit nicht direkt mit "Anaerobiosis" verbunden ist.
KARAGIORGOS et al. (1979) untersuchten diese Frage.