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Es gibt substanzielle Hinweise, die darauf hindeuten, dass Heparin verschiedene Aspekte der Immunfunktion und Entzündung neben seiner bekannten antikoagulatorischen Aktivität modulieren kann. In dieser Hinsicht wurde festgestellt, dass Heparin zellvermittelte Immunantworten oder asthmatische Reaktionen auf Allergenbelastung unterdrückt. In dieser Studie analysieren wir die Auswirkungen von niedermolekularem Heparin (LMWH) auf die Degranulation von Mastzellen und die Zytokineproduktion in vitro sowie auf die Auslösung der IgE-abhängigen, mastzellabhängigen späten kutanen allergischen Entzündung in vivo. Wir haben festgestellt, dass LMWH bevorzugt die Produktion von Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha) und IL-4 hemmt, ohne signifikante Auswirkungen auf die Degranulation von Mastzellen zu haben. Diese Effekte wurden bei Mastzellen aus drei verschiedenen Herkunftsquellen beobachtet, die durch immunologische oder nicht-immunologische Stimuli aktiviert wurden. Wir haben gezeigt, dass die Produktion von TNF-alpha gehemmt wird (und nicht die Neutralisierung der Aktivität), da die Eliminierung des Arzneimittels nach einer kurzen Vorinkubation und die Zugabe von LMWH zu rTNF-alpha keine Auswirkungen auf die TNF-alpha-abhängige zytotoxische Aktivität hatte. Diese Ergebnisse wurden auch durch ELISA bestätigt. In vivo hemmte die s.c. Injektion von LMWH die Leukozyteninfiltration, die mit der späten kutanen Reaktion nach passiver kutaner Anaphylaxie (PCA) verbunden war, ohne die Anzahl der Mastzellen oder deren Degranulation zu beeinflussen. Diese Daten deuten darauf hin, dass LMWH eine hemmende Rolle bei der mastzellvermittelten allergischen Entzündung haben könnte und somit als mögliche therapeutische Modalität in Betracht gezogen werden könnte.
Baram et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.