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Einleitung: Adipositas wird als Risikofaktor für verschiedene mikrobielle Infektionen anerkannt. Das Immunsystem, das von Adipositas betroffen ist, spielt eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie dieser Infektionen und anderer adipositasbedingter Begleiterkrankungen. Gewichtsverlust wird als die offensichtlichste Behandlung für Adipositas angesehen. Allerdings legen mehrere Studien nahe, dass die Begleiterkrankungen der Adipositas nach einem Gewichtsverlust bestehen bleiben können. Die Deregulierung von Immunzellen, einschließlich der Adipozyten-Makrophagen von adipösen Personen, wurde umfassend untersucht, aber wie Adipositas und der anschließende Gewichtsverlust die Immunzellfunktion außerhalb des Adiposengewebes beeinflussen, ist nicht gut definiert. Forschungsdesign und -methoden: Hier haben wir den Phänotyp nicht-adipösen Gewebemakrophagen durch transkriptionale Charakterisierung von mit Thioglykolat hervorrufenen peritonealen Makrophagen (PM) von Mäusen mit diätinduzierter Adipositas und Typ-2-Diabetes (T2D) untersucht. Anschließend definierten wir die Eigenschaften der PM nach Gewichtsverlust und ahmten eine bakterielle Infektion nach, indem wir PMs Lipopolysaccharid aussetzten. Ergebnisse und Schlussfolgerungen: Im Gegensatz zum proinflammatoryen Phänotyp der Adipositas-Makrophagen in Adipositas und T2D fanden wir einen deaktivierten Zustand der PMs in Adipositas und T2D. Gewichtsverlust konnte diesen deaktivierten Makrophagenphänotyp umkehren. Antiinflammatorische Eigenschaften dieser nicht-adipösen Makrophagen könnten erklären, warum Patienten mit Adipositas und T2D eine beeinträchtigte Immunantwort gegen Krankheitserreger haben. Unsere Daten legen auch nahe, dass Gewichtsverlust die Makrophagenfunktion wiederherstellt und somit zur Verringerung der immunbezogenen Begleiterkrankungen bei Patienten beiträgt.
Willemsen et al. (2019) haben diese Frage untersucht.
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