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Nicht-infektiöse Uveitis ist eine der häufigsten Ursachen für vermeidbare Erblindung weltweit. Eine langfristige immunosuppressive Behandlung ist im Allgemeinen erforderlich, um eine dauerhafte Kontrolle der Entzündung bei hinterer Uveitis und Panuveitis zu erreichen. Obwohl systemische Kortikosteroide seit ihrer ersten Einführung in den 1950er Jahren den Goldstandard der immunosuppressiven Behandlung von Uveitis darstellen, rechtfertigen die Nebenwirkungen der langfristigen Anwendung häufig eine adjuvante Behandlung, um die Dosierung/Dauer der benötigten Kortikosteroide zur Aufrechterhaltung der Krankheitskontrolle zu reduzieren. Konventionelle immunosuppressive Medikamente, die in alkylierende Mittel, Antimetaboliten und T-Zell-Inhibitoren unterteilt werden, wurden häufig als kortikosteroid-sparende Mittel eingesetzt, wobei jedes Mittel charakteristische Sicherheits- und Toleranzprofile auf verschiedene Uveitis-Entitäten aufweist. In letzter Zeit haben biologische Wirkstoffe, die spezifische Moleküle in der Immunpathogenese der Uveitis anvisieren, großes Interesse als alternative Behandlungen für refraktäre Uveitis aufgrund ihrer günstigen Sicherheits- und Wirksamkeitsprofile in einer Vielzahl von Uveitis-Entitäten gewonnen. Ein Mangel an großen randomisierten kontrollierten klinischen Studien, Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit und Sicherheit der langfristigen Anwendung sowie wirtschaftliche Belastungen schränken jedoch den Einsatz von Biologika bei nicht-infektiöser Uveitis ein. Die lokale Verabreichung von immunosuppressiven Medikamenten (von Kortikosteroiden bis hin zu Biologika) durch intravitreale Wirkstoffabgabesysteme stellt eine weitere Richtung für die Medikamentenentwicklung dar und wird derzeit intensiv untersucht, aber es sind weitere Beweise erforderlich, um ihren Einsatz als reguläre alternative Behandlungen für Uveitis zu unterstützen. Angesichts der zahlreichen Optionen, die verschiedenen Behandlungsmodalitäten (konventionelle immunosuppressive Mittel, Biologika und lokale Wirkstoffabgabesysteme) zugeordnet sind, wurde berichtet, dass die Behandlungsmuster von Zentrum zu Zentrum stark variieren. Faktoren, die die Wahl der immunosuppressiven Mittel durch Uveitis-Spezialisten beeinflussen, können komplex sein und persönliche Vertrautheit, Behandlungsverfügbarkeit, Sicherheit/Tolerabilität, Wirksamkeit, Patientenadhärenz, Kostenbedenken und Anregungen von verwandten Spezialisten wie Rheumatologen und Pädiatern einschließen. Der Fokus dieser Überprüfung liegt darauf, einen Überblick über jede Behandlungsmodalität hinsichtlich Sicherheit/Tolerabilität und Wirksamkeit zu geben, von denen angenommen wird, dass sie die beiden wichtigsten Faktoren sind, die die Entscheidungsfindung in der Behandlung beeinflussen.
Zhao et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
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