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Die Tumormikroumgebung (TME) besteht aus einem dynamischen Netzwerk nicht-tumoraler stroma-assoziierter Zellen, einschließlich krebsassoziierter Fibroblasten, Endothelzellen und tumorassoziierter Makrophagen (TAMs), B- und T-Zellen. In der TME unterstützen TAMs die Tumorinitiierung, -progression, -invasion und -metastase, indem sie die Angiogenese und die Immunsuppression der Tumorzellen fördern. Es gibt einen engen Austausch zwischen TAMs und Tumorzellen. Bemerkenswerterweise sind Chemokine eine bedeutende Botschaft, die den Austausch zwischen Tumorzellen und TAMs vermittelt. TAMs können die Tumorprogression durch Sekretion von Chemokinen fördern. Verschiedene Chemokine, die von Tumoren ausgeschüttet werden, sind an der Generierung und Polarisation von TAMs, der Infiltration von TAMs in Tumoren und der Entwicklung der suppressiven Funktion von TAMs beteiligt. Dieses Papier überprüft die Signalwege CCL2-CCR2, CCL3/5-CCR5, CCL15-CCR1, CCL18-CCR8, CX3CL1/CCL26-CX3CR1, CXCL8-CXCR1/2, CXCL12-CXCR4/CXCR7, deren Rolle bei der Rekrutierung, Polarisation und Ausübung von TAMs sowie deren Korrelation mit Tumorentwicklung, Metastasierung und Prognose. Darüber hinaus präsentieren wir den aktuellen Forschungsfortschritt zur Modulation der Effekte von TAMs mit Chemokin-Antagonisten und diskutieren die Perspektiven und potenziellen Herausforderungen der Verwendung von Chemokin-Antagonisten als therapeutische Werkzeuge zur Krebsbehandlung. Die gezielte Behandlung von TAMs durch Chemokin-Rezeptor-Antagonisten in Kombination mit Chemotherapeutika, Immun-Checkpoint-Inhibitoren oder Strahlentherapie scheint ein vielversprechender Ansatz zu sein.
Qin et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.
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