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Thrombozyten sind kernlose Blutkörperchen, die für die Hämostase erforderlich sind und an anderen Prozessen, einschließlich Entzündung und Metastasierung, beteiligt sind. Thrombozyten werden von Megakaryozyten produziert, spezialisierten Zellen, die selbst durch einen Prozess kontrollierter Differenzierung und Reifung von Knochenmark-Stamm- und Vorläuferzellen erzeugt werden. Dieser Prozess der Megakaryopoese umfasst das koordinierte Zusammenspiel von durch Transkriptionsfaktoren gesteuerten zellulären Programmen mit extrazellulären Signalen, die lokal in unterstützenden Nischen oder als zirkulierende Faktoren produziert werden. Diese Übersicht konzentriert sich auf diese externen Signale, die Zytokine und Chemokine, die die Produktion von Megakaryozyten anregen und den terminalen Prozess der Thrombozytenfreisetzung unterstützen. Besonderes Augenmerk wird auf Thrombopoietin (Tpo), den wichtigsten zytokinregulierenden Faktor der steady-state Megakaryopoese, und seinen spezifischen Zelloberflächenrezeptor, das Mpl-Protein, einschließlich normaler und pathologischer Rollen sowie klinischer Anwendungen gelegt. Auch das Potential alternativer oder ergänzender Regulationsmechanismen für die Thrombozytenproduktion, insbesondere in Zeiten akuten Bedarfs oder in Zuständen von Infektion oder Entzündung, wird erörtert.
Behrens et al. (Mittwoch,) haben diese Frage untersucht.
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