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HINTERGRUND: Muskuloskelettale Komplikationen des Down-Syndroms (DS) sind häufig, werden aber selten berichtet. Die Kombination aus ligamentärer Instabilität und niedrigem Muskeltonus trägt zu einem erhöhten Risiko für eine Reihe von muskuloskelettalen Störungen und zu einer Verzögerung beim Erwerb motorischer Meilensteine bei. Das primäre Ziel dieser Studie war es, muskuloskelettale Anomalien zu beschreiben, die in einer nationalen Kohorte von Kindern mit DS berichtet wurden. METHODEN: Dies war eine Beobachtungsstudie. Kinder mit DS im Alter von 0-21 Jahren wurden eingeladen, eine muskuloskelettale Beurteilungsklinik zu besuchen, die von einem Kinderarzt durchgeführt wurde. Relevante muskuloskelettale Vorgeschichten und klinische Befunde wurden dokumentiert. ERGEBNISSE: Innerhalb eines 18-monatigen Zeitraums wurden 503 Kinder mit DS untersucht (56 % männlich). Das mediane Alter betrug 8,1 Jahre (0,6-19,2). Plattfuß war fast universell und trat bei 91 % der Kohorte auf. Eine Vielzahl anderer muskuloskelettaler Anomalien wurde beobachtet, wobei entzündliche Arthritis (7 %) und Skoliose (4,8 %) am häufigsten nach Plattfuß auftraten. Die Verzögerung beim Gehen war häufig; das mediane Alter zum Laufen betrug 28 Monate (12-84). SCHLUSSFOLGERUNG: Kinder mit DS haben ein erhöhtes Risiko für eine Reihe potenziell behindernder muskuloskelettaler Probleme. Diese Bedingungen können auf unterschiedliche Weise auftreten oder vollständig asymptomatisch sein. Plattfuß ist häufig; daher sollte eine frühzeitige Berücksichtigung von Orthesen und geeignetem unterstützendem Schuhwerk für das Leben in Betracht gezogen werden. Eine verzögerte Mobilität wird häufig festgestellt. Ein erheblicher Anteil der Kinder mit DS hat Arthritis; trotz einer hohen Prävalenz wird sie jedoch oft übersehen, was zu einer verzögerten Diagnosestellung führt. Eine jährliche muskuloskelettale Beurteilung für alle Kinder mit DS könnte möglicherweise die frühzeitige Erkennung von Problemen ermöglichen, was rechtzeitig multidisziplinäre Teaminterventionen und bessere klinische Ergebnisse erlaubt.
Foley et al. (Sa,) haben diese Frage untersucht.
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