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Nach einem Jahrzehnt, in dem Fragen der Qualität und Qualitätssicherung in der europäischen Debatte über die Hochschulbildung hervorgehoben wurden, scheint sich diese Debatte nun in eine neue Phase zu bewegen, mit einem erhöhten Fokus auf Akkreditierung. Es gibt mehrere Gründe für diesen Wechsel von der Qualitätssicherung zur Qualitätskontrolle, aber die wichtigsten davon sind wahrscheinlich die Harmonisationsambitionen in Europa und der allgemein Wunsch, die internationale Mobilität von Studierenden zu erhöhen. Dieser Artikel betrachtet Akkreditierung als Konzept und verengt dann die Perspektive auf 'offizielle' Akkreditierung. Ein kürzliches, von der Regierung in Auftrag gegebenes Gutachten zur Hochschulreform in Norwegen wird als Beispiel für den neuen Trend herangezogen. Die Nützlichkeit umfassender, zyklischer Akkreditierungsregime auf Programmebene wird erörtert: insbesondere, was eine solche Praxis mit der etablierten Tradition von konstruktiven und entwicklungsorientierten Bewertungen anstellen kann, die auf einem dynamischen und relativen Qualitätskonzept basiert, anstatt auf einem festen und statischen. Die Schlussfolgerung ist ein Plädoyer für Akkreditierung, wenn sie schon nötig ist, auf der institutionellen Ebene, basierend auf einer flexiblen, aber verstärkten Prüfmethodik.
Jon Haakstad (2001) hat diese Frage untersucht.