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Elf akut verletzte Knie und 13 normale Knie wurden mittels Magnetresonanztomographie (MRT) untersucht, um den Wert dieser Methode bei der Erkennung akuter ligamentärer Verletzungen des Knies zu bewerten. Das Vorhandensein von gerissenen Bändern bei den verletzten Knien wurde in zehn Fällen durch Arthroskopie und/oder Arthrotomie und in einem Fall durch klinische Nachuntersuchung bestimmt. Die vorderen und hinteren Kreuzbänder (vKB und hKB) wurden durch sagittale Spin-Echo (SE) Bilder durch die interkondyläre Kerbe (TE = 30 ms; TR = 2.000 ms) dargestellt. Die tibialen und fibularen Seitenbänder (TSB und FSB) wurden auf koronalen SE-Bildern bewertet (TE = 30 ms, TR = 200 oder 530 ms; TE = 120 ms, TR = 2.000 oder 2.120 ms). Das vKB und hKB wurden im MRT als gerissen angesehen, wenn sie gestört erschienen oder nicht in ihren normalen anatomischen Positionen sichtbar waren. Die seitlichen Bänder wurden als gerissen betrachtet, wenn ein anormal hohes Intensitätssignal in angrenzenden Weichgeweben auf TE = 120 ms-Bildern beobachtet wurde oder wenn eine Störung eines Bandes offensichtlich war. Elf von 15 gerissenen Bändern und 80 von 81 normalen Bändern wurden nach diesen Kriterien korrekt identifiziert. Es wird geschlossen, dass die MRT möglicherweise nützlich sein könnte, um akute Verletzungen der Bänder des Knies festzustellen.
Turner et al. (1985) haben diese Frage untersucht.