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Zusammenfassung Wie funktioniert algorithmische Finanzwirtschaft in der Gesellschaft, während sie die Schwelle in die Hände von Laieninvestoren überschreitet? Dieser Artikel basiert auf ursprünglicher ethnographischer Forschung zu einer neuen Klasse von algorithmischen Handelsprogrammen, die als ‚Robo-Advisor‘ bekannt sind - kostengünstige, automatisierte, digitale Finanzplattformen, die normalen Menschen ermöglichen, sehr kleine Mindestbeträge zu investieren, und die in hohem Maße auf passiven Indexstrategien beruhen, die den Vorgaben der modernen Portfoliotheorie folgen. Das Hauptargument des Artikels ist, dass Robo-Advisor, die ein Ethos der ‚Low-Finanz‘ vertreten, aktiv passive Investoren konstruieren, indem sie sie durch Technologien disziplinieren, die kanonische Modelle der Finanzökonomie verkörpern. Robo-Advisor und ihre Algorithmen rekonfigurieren ihre Nutzer und objektivieren sie, indem sie Investitionsentscheidungen automatisieren und ein Prinzip des ‚Nicht-Handelns‘ gegenüber dem Markt durchsetzen. Es werden Implikationen diskutiert, die Auswirkungen auf Handlungsfähigkeit, Marktstruktur und regulatorische Regime haben.
Adam Hayes (2019) untersuchte diese Frage.
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