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HINTERGRUND: Fisch wird als schützend gegen koronare Herzkrankheit (KHK) angesehen, aber die Quecksilber (Hg)-aufnahme durch Fisch kann die positiven Effekte aufheben. Obwohl die neurotoxischen Effekte von Methylquecksilber (MeHg) gut etabliert sind, wird über die kardiovaskulären Effekte noch diskutiert. Ziel der vorliegenden Studie war es, den Blutdruck in Bezug auf Hg-Exposition und Fischkonsum in einer nicht-indigenen fischessenden Bevölkerung im brasilianischen Amazonas zu bewerten. METHODEN: Die Studie wurde unter 251 Personen aus sechs Gemeinden entlang des Tapajós-Flusses, einem wichtigen Nebenfluss des Amazonas, durchgeführt. Die Daten für sociodemografische Informationen, Fischkonsum, Größe und Gewicht zur Bestimmung des Body-Mass-Index (BMI), systolischen und diastolischen Blutdruck sowie Hg-Konzentration in Haarproben wurden erhoben. ERGEBNISSE: Die Ergebnisse zeigten, dass der systolische und diastolische Blutdruck insgesamt relativ niedrig war (Mittelwert: 113,9 mmHg +/- 14,6 und 73,7 mmHg +/- 11,0). Der Blutdruck war signifikant mit der gesamten Hg-Konzentration in Haaren (H-Hg), Alter, BMI und Geschlecht assoziiert. Es wurde keine Assoziation zwischen Fischkonsum und Blutdruck beobachtet, obwohl es signifikante Unterschiede zwischen den Gemeinden gab. Die logistische Regressionsanalyse zeigte, dass das Odds Ratio (OR) für erhöhten systolischen Blutdruck (> oder = 130 mmHg) mit H-Hg > oder = 10 microg/g 2,91 (1,26-7,28) betrug, unter Berücksichtigung von Alter, BMI, Rauchen, Geschlecht und Gemeinde. SCHLUSSFOLGERUNG: Die Ergebnisse dieser vorläufigen Studie unterstützen weiterhin die kardiovaskuläre Toxizität von Hg.
Fillion et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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