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Wir haben Reverse-Mikrodialyse und HPLC-Analyse angewendet, um die Beteiligung der noradrenergen Neurotransmission an der Modulation der Barorezeptorreflexantwort durch Substanz P im Nucleus Tractus Solitarii bei Sprague-Dawley-Ratten, die mit Pentobarbitalnatrium (50 mg/kg, i.p., mit 20 mg/kg/h i.v. Ergänzung) anesthesiert wurden, zu bewerten. Die kontinuierliche Infusion von Substanz P (600 µM) mit 1 Mikroliter/min in den Nucleus Tractus Solitarii durch eine stereotaxisch positionierte Mikrodialyse-Probe (aktive Austauschlänge, 180-200 Mikrometer; Durchmesser, 220 Mikrometer) für 1 h führte zu einer Verstärkung der Barorezeptorreflexantwort. Dieser förderliche Effekt korrelierte positiv, während der 60-minütigen Infusionsperiode, mit dem zeitlichen Verlauf der Erhöhung der extrazellulären Konzentration von Substanz P und Noradrenalin im Nucleus Tractus Solitarii. Die experimentelle Erhöhung der Noradrenalin-Konzentration in diesem medullären Kern erhöhte ebenfalls die Sensitivität des Barorezeptorreflexes. Andererseits verringerte die Depletion der noradrenergen Fasern und Nervenendigungen im Nucleus Tractus Solitarii mit DSP4 die Verstärkung der Barorezeptorreflexantwort und den entsprechenden Anstieg der extrazellulären Konzentration von Noradrenalin durch Substanz P. Die Mikrominimierung von Noradrenalin in den Nucleus Tractus Solitarii bei mit DSP4 behandelnden Tieren verstärkte jedoch die Barorezeptorreflexantwort. Diese Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Verstärkung der Barorezeptorreflexantwort durch Substanz P möglicherweise eine Erhöhung der Noradrenalin-Konzentration im Nucleus Tractus Solitarii über einen präsynaptischen Mechanismus beinhaltet.
Chan et al. (Thu) haben diese Frage untersucht.
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