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HINTERGRUND: Patienten, bei denen eine bösartige Erkrankung diagnostiziert wurde, müssen entscheiden, ob sie für die Behandlung in ein akademisches Zentrum reisen oder in einem nahegelegenen Krankenhaus behandelt werden. Hier untersuchen wir die Unterschiede in der Demografie, Behandlung und den Ergebnissen von Patienten, die für ihre Behandlung in akademische Zentren reisen, im Vergleich zu denen, die nicht reisen, sowie den Vergleich zwischen aggressiven und indolenten bösartigen Erkrankungen. STUDIENLAYOUT: Alle Patienten mit papillärem Schilddrüsenkarzinom (PTC) oder pankreatischem ductalem Adenokarzinom (PDAC), die sich einer chirurgischen Resektion unterzogen und in der Nationalen Krebsdatenbank erfasst wurden, wurden untersucht. Die Reise zur Behandlung wurde anhand der „Luftlinie“-Entfernung zwischen den Postleitzahlen der Patienten und der Behandlungseinrichtung, Region, Kreisgröße, städtischem/metropolitanem/ländlichem Status und Art der Einrichtung erfasst. ERGEBNISSE: Insgesamt wurden 105.677 Patienten mit PTC und 22.983 Patienten mit PDAC analysiert. Es gab keine Überlebensunterschiede nach Reise in der PTC-Gruppe. Das Überleben von Patienten mit PDAC, die aus städtischen/ländlichen Gebieten reisten, war besser (Hazard Ratio = 0,89; 95% CI 0,82 bis 0,96; p = 0,002). Patienten mit PDAC, die reisten, hatten höhere Chancen auf eine komplette Resektion und Lymphknotenentfernung. Die Reisenden erhielten seltener eine Chemotherapie oder Strahlentherapie (alle p < 0,001). Die Reisenden mit PTC waren älter, eher männlich, hatten Medicare-Versicherung und ein höheres Krankheitsstadium (alle p < 0,001). Die Raten für radioaktives Jod waren niedriger, die Richtlinien der American Thyroid Association wurden eher befolgt, und die Lymphknotenentfernung war bei den Reisenden für ihre PTC-Behandlung häufiger (alle p < 0,001). FAZIT: Es gibt Verbesserungen sowohl in der Qualität als auch im Überleben für diejenigen, die zur Krebsbehandlung in akademische Zentren reisen. Im Fall von PTC wirkte sich dieser Unterschied in der Qualität nicht auf das Gesamtüberleben aus. Bei PDAC führte jedoch der Qualitätsunterschied zu einem Überlebensvorteil.
White et al. (2017) untersuchten diese Frage.
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