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Dieser Artikel argumentiert für die Bedeutung der Berücksichtigung des wagelosen Lebens und verwandter postlohnregime in der Untersuchung kreativer und kultureller Arbeit. Diese Betrachtung ist notwendig, um zu verstehen, wie kreative Arbeiter in ihrem Beruf durchhalten und beträchtliche Zeit mit der Kunstschaffung verbringen, trotz längerer Prekarität und niedriger, unregelmäßiger oder nicht vorhandener Löhne. Der Artikel untersucht soziologische Studien zu kreativer Arbeit und stellt fest, dass solche Studien tendiert haben, das wagelose Leben der kreativen Arbeiter zu vernachlässigen, dennoch haben sie implizit eine Reihe alternativer wirtschaftlicher Aktivitäten und ‚Konsumarbeit‘-Praktiken identifiziert, die über Löhne und formelle vertragliche Beschäftigung hinausgehen. Diese Aktivitäten umfassen alltägliche Strategien zum ‚Überleben‘, wie Tausch, Selbstversorgung, Gemeinwohl, Sparsamkeit und Verzicht. Ein systematischer und anhaltender Fokus auf das wagelose Leben, der Arbeit als tief in das tägliche Leben verwoben betrachtet, ist notwendig, um die verborgenen politischen Aspekte der zeitgenössischen postlohn kreativen Arbeit sichtbar zu machen.
Ana Alačovska (2021) hat diese Frage untersucht.
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