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HINTERGRUND: Die autonome Herzfunktionsstörung ist eine häufige Komplikation der familialen amyloidotischen Polyneuropathie (FAP), aber auch Herzrhythmusstörungen und Störungen der Erregungsleitung sind verbreitet. Wir analysierten die Herzfrequenzvariabilität (HRV) bei FAP-Patienten mithilfe der Leistungspektralanalyse und der Poincaré-Plot-Analyse. METHODEN: Die HRV wurde in 24-Stunden-EKG-Aufzeichnungen (Holter) bei 41 FAP-Patienten analysiert. RESULTATE: Die Leistungspektralanalyse zeigte eine reduzierte HRV bei 21 FAP-Patienten. Eine neuartige Erkenntnis war, dass neun weitere Patienten mit abnormalen Poincaré-Plots entweder sehr hohe Leistung im Hochfrequenzbereich (0,15-0,50 Hz) oder breite Spektren der HRV ohne ausgeprägte spektrale Spitzen hatten. Eine erneute Analyse ihrer EKGs zeigte eine zuvor unentdeckte intermittierende Vorhofarrhythmie. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Subtile Arrhythmien können während der Analyse von Holter-Aufzeichnungen schwer zu erkennen sein. Patienten mit intermittierender Vorhofarrhythmie wurden durch breite HRV-Spektren und anormale Poincaré-Plots identifiziert. Hohe Hochfrequenzleistung in der HRV und unregelmäßige Herzfrequenzmuster können auf das Vorhandensein subtiler Vorhofarrhythmien hinweisen. Folglich sollten solche Patienten von Studien zur autonomen Herzmodulation ausgeschlossen werden.
Wiklund et al. (2008) haben diese Frage untersucht.