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Frühere Studien deuten darauf hin, dass Mitglieder sexueller Minderheitsgruppen schlechteren Zugang zu Gesundheitsdiensten haben als Heterosexuelle. Es gibt jedoch nur wenige Studien, die untersucht haben, wie sexuelle Orientierung mit Geschlecht und Rasse interagiert, um die Erfahrung im Gesundheitswesen zu beeinflussen. Zudem ist wenig darüber bekannt, welche Rolle wirtschaftliche Belastungen wie Arbeitslosigkeit und Armut, die aus Vorurteilen und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung resultieren können, bei den Ungleichheiten im Gesundheitswesen spielen. Anhand von Daten aus den Jahren 2013-15 der National Health Interview Survey fanden wir heraus, dass die meisten Mitglieder sexueller Minderheitsgruppen keine höheren Unversichertenraten mehr als Heterosexuelle haben, viele dennoch weiterhin schlechteren Zugang zu hochwertiger Versorgung erleben. Schwule nicht-weiße Männer, bisexuelle weiße Frauen sowie bisexuelle und lesbische nicht-weiße Frauen sind im Vergleich zu heterosexuellen weißen Männern in mehreren Aspekten des Zugangs benachteiligt. Nur einige dieser Ungleichheiten sind auf wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen, was darauf hindeutet, dass nicht-wirtschaftliche Barrieren zum Zugang erheblich sind. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Schnittstelle mehrerer sozialer Identitäten wichtige Lücken in der Erfahrung im Gesundheitswesen offenbaren kann. Der Zugang zu kulturell sensiblen Dienstleistungen könnte entscheidend sein, um diese Lücken zu schließen.
Hsieh et al. (2017) untersuchten diese Frage.