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Ziel der Studie war es zu bestimmen, ob die end-systolische Stress-end-systolische Volumen-Beziehung des linken Ventrikels (d.h. seine Spannungs-Längen-Beziehung) aus der Analyse eines einzelnen Ventrikogramms geschätzt werden kann. Zu diesem Zweck wurden der Wandstress und das Volumen des linken Ventrikels (LV) bei 35 Patienten (15 Kontrollen, 11 Patienten mit Klappenerkrankungen, sechs mit koronarer Herzkrankheit und drei mit kongestiver Kardiomyopathie) bildschirmweise berechnet. Bei allen Patienten wurde während des letzten Drittels der Ausstoßung eine lineare Beziehung zwischen LV-Wandstress und Volumen beobachtet. Unter basalen Bedingungen betrug die Dauer dieser linearen Beziehung 100-260 ms (Mittelwert 155 ms; Mittelwert r = 0,97) mit einer positiven Steigung (Bereich 3,0-9,3 kdyn/cm²/m² bei Kontrollen) und einem negativen Volumenabschnitt. Während einer positiven inotropen Intervention (atriale Stimulation bei 120 Schlägen/min), die den maximalen positiven dP/dt um 24 % erhöhte (p < 0,0002), erhöhte sich die Steigung dieser linearen Beziehung ebenfalls um 24 % (p < 0,0025), aber der Ejektionsfraktion blieb unverändert. Weitere Studien an Tieren zeigten, dass diese Steigung unbedeutend von Änderungen des LV-Nachlast innerhalb eines Bereichs von 70-200 % der Kontrollwerte beeinflusst wurde. Innerhalb des Bereichs der bei den untersuchten Patienten beobachteten LV-Nachlast blieb diese Steigung direkt proportional zur Steigung der end-systolischen Stress-end-systolischen Volumen-Beziehung. Damit gibt es während der LV-Ejektion eine lineare Stress-Volumen-Beziehung, die leicht aus einem Standard-Ventrikogramm bestimmt werden kann. Die Steigung dieser Beziehung, die direkt von der Spannungs-Längen-Beziehung des Ventrikels abhängt, ist daher spezifischer als Ejektionsphasenindizes zur Erkennung von Veränderungen im LV-inotropen Zustand im klinischen Umfeld.
Pouleur et al. (1982) untersuchten diese Frage.
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