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ZIEL: Ziel der Studie war es zu bestimmen, ob die aus der Gewebedopplerbildgebung (TDI) abgeleitete myokardiale Beschleunigung während der isovolumischen Kontraktion (IVA) des lateralen Trikuspidalannulus zur frühen Erkennung einer RV-systolischen Dysfunktion bei Patienten mit Mitralstenose (MS) verwendet werden kann, bevor die klinischen Anzeichen einer systemischen venösen Stauung auftreten. METHODEN: Einhundertzwölf Patienten mit rheumatischer MS ohne relevante Regurgitation und 60 Kontrollpersonen wurden in die Studie aufgenommen. Konventionelle echokardiographische Parameter (Mitralventilfläche, transmittale diastolische Gradienten, pulmonale Arterienblutdruck, RV-fraktionale Verkürzung, pulmonale Flussbeschleunigungszeit, systolische Exkursion des trikuspidalen Annulus) und aus TDI abgeleitete systolische Geschwindigkeiten des trikuspidalen Annulus (isovolumische myokardiale Beschleunigung: IVA, maximale myokardiale Geschwindigkeit während der isovolumischen Kontraktion: IVV, maximale systolische Geschwindigkeit während der Auswurfperiode: Sa und RV Tei-Index) wurden von allen Patienten erfasst. ERGEBNISSE: Die aus TDI abgeleitete IVA, IVV, Sa und der Tei-Index waren bei Patienten mit MS signifikant reduziert. IVA war der einzige Parameter, der eine signifikante negative Korrelation mit den traditionellen echokardiographischen Parametern und dem RV Tei-Index bei Patienten mit MS aufwies. Darüber hinaus war in Subgruppenanalysen die IVA bei Patienten mit schwerer MS signifikant niedriger. FOLGERUNG: Die aus TDI abgeleitete IVA des rechten Ventrikels kann als zusätzliches, verlässliches, nicht-invasives Kriterium zur frühen Erkennung einer systolischen Dysfunktion des rechten Ventrikels bei Patienten mit MS, jedoch ohne Anzeichen einer systemischen venösen Stauung, verwendet werden.
Tayyareci et al. (2007) haben diese Frage untersucht.