Key points are not available for this paper at this time.
Die einzigartige Anatomie der ethmoidalischen Nebenhöhlen erschwert die Interpretation von "Weichteiltrübungen", insbesondere auf einfachen Röntgenaufnahmen. Die klinische Bedeutung von isolierter oder generalisierter Weichteilerkrankung innerhalb der ethmoidalischen Zellen ist unklar, und die Muster der Knochenerosion oder -remodellierung müssen zur Festlegung einer spezifischen Differenzialdiagnose herangezogen werden. Von 400 untersuchten Patienten hatten 186 eine entzündliche Erkrankung und 214 Tumoren. Plattenepithelkarzinome, Metastasen und einige aggressive Sarkome wiesen fast ausschließlich Knochenschädigungen auf, während 94% der verbleibenden Neoplasien durch Hohlraummodellierung charakterisiert waren. Eine weitere Differenzierung war manchmal aufgrund des Musters und Grades der Tumorverstärkung möglich. Von den Neoplasien hatten nur die kleineren Speicheldrüsenläsionen und Neurome eine nicht-homogene Verstärkung. Bösartige Läsionen können mit Computertomographie (CT) nicht diagnostiziert werden, es sei denn, es liegt eine Knochenschädigung vor. Ebenso ist die Bedeutung persistierender, gutartig erscheinender Weichteilerkrankungen während der Chemotherapie unklar, jedoch muss immer Tumor vermutet werden, selbst nach vielen Monaten eines stabilen CT-Erscheinungsbildes.
Som et al. (1986) haben diese Frage untersucht.