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Leuchtet man mit einer Taschenlampe auf ein schwarzes Loch, wird man von einer Reihe konzentrischer Lichtkreise empfangen. Bei einer punktförmigen Lichtquelle und bei perfekter Ausrichtung von Linse, Quelle und Beobachter sind die Ringe von unendlicher Helligkeit (im Grenzfall der geometrischen Optik). Auf diese Weise können entfernte schwarze Löcher durch die Reflexion von Licht von der Sonne aufgedeckt werden. Solche Retro-MACHO-Ereignisse beinhalten Photonen, die die Sonne verlassen, eine π-Drehung um das schwarze Loch machen und dann zur Erde zurückkehren, um dort nachgewiesen zu werden. Unsere Berechnungen zeigen, dass die Lichtreflexion zwar sehr gering ist, sie jedoch dennoch für schwarze Löcher von stellarem Masse am Rand unseres Sonnensystems nachweisbar sein kann. Beispielsweise werden alle (nicht verdeckten) schwarzen Löcher mit einer Masse von M oder größer bis zu einer Grenzhelligkeit beobachtbar sein, in einer Entfernung, die durch 0.02 pc × 10 (M /10 M ☉ ) 2 1/3 gegeben ist. Retro-MACHOs bieten eine Möglichkeit, die Anwesenheit von schwarzen Löchern direkt abzubilden und wären eine beeindruckende Bestätigung der starken allgemeinen Relativitätstheorie.
Eine Studie aus dem Jahr 2002 hat diese Frage untersucht.
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