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Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine häufige Erkrankung, die typischerweise bei Frauen im reproduktiven Alter auftritt. Die wesentlichen klinischen und biochemischen Merkmale von PCOS umfassen reproductive Dysfunktion und hyperandrogene Merkmale. PCOS ist auch stark mit Fettleibigkeit assoziiert, basierend auf Daten aus epidemiologischen und genetischen Studien. Dementsprechend tritt PCOS häufig bei Frauen auf, die eine genetische Prädisposition für die Entwicklung tragen und ebenfalls an Gewicht zunehmen. Die Rolle der Gewichtszunahme und der Fettleibigkeit bei der Entstehung von PCOS wird zumindest teilweise durch die Verschlechterung der Insulinresistenz vermittelt. Die kompensatorische Hyperinsulinämie, die in diesem Zusammenhang entsteht, stört die ovarielle Funktion, führt zu einer erhöhten Androgenproduktion und stoppt die Entwicklung der Ovarialfollikel. Die Insulinresistenz trägt auch zur starken Assoziation von PCOS mit ungünstigen metabolischen Risiken bei, einschließlich Dysglyämie, Dyslipidämie und Fettleber. Im Gegensatz dazu führt ein moderater Gewichtsverlust von nur 5% des Körpergewichts mit einer Verbesserung der Insulinempfindlichkeit häufig zu klinisch bedeutenden Verbesserungen der hyperandrogenen, reproduktiven und metabolischen Merkmale. Zukünftige Entwicklungen neuer Therapien für fettleibige Frauen mit PCOS sollten sich auf die Förderung des Gewichtsverlusts und die Verbesserung der Insulinempfindlichkeit konzentrieren. In diesem Zusammenhang sind Therapien, die Lebensstiländerungen wie Ernährungsumstellung und Bewegung ergänzen, insbesondere während der Erhaltungsphase des Gewichtsverlusts, wichtig. Mögliche neue Therapieziele bei PCOS umfassen menschliches braunes Fettgewebe.
Barber et al. (Di,) untersuchten diese Frage.