Die Anzahl der AT1-B Rezeptoren war in efferenten Arteriolen (0.32 Signale/microm3) signifikant höher im Vergleich zu afferenten Arteriolen (0.18 Signale/microm3, p<0.05).
Sonstiges
Absolute Event Rate: 0.32% vs 0.18%
p-value: p=<0.05
EINFÜHRUNG: Der kontraktile Effekt von Angiotensin II über AT1-Rezeptoren auf die Nierenarteriolen ist ein entscheidendes Element in der Nierenmikrozirkulation. Angiotensin II spielt auch eine Rolle als Hemmstoff über die AT1-Rezeptoren in der Renin-Granulation der Arteriolen. Wir haben zuvor gezeigt, dass die AT1-Rezeptoren in den renin-positiven glatten Muskelzellen (SMCs) im Gegensatz zu renin-negativen SMCs herabreguliert sind. In dieser Studie schätzten wir die Anzahl der AT1-Rezeptor-Subtypen getrennt in den afferenten und efferenten Arteriolen sowie in renin-positiven und renin-negativen SMCs. METHODEN: Die immunhistochemischen Signale der AT1-A und AT1-B Rezeptoren wurden mittels stereologischer Methoden gezählt. (1) ERGEBNISSE: Die Anzahl der AT1-B Rezeptoren in den efferenten Arteriolen (ausgedrückt in Signalen/microm3; Mittelwert (CV): 0.32 (0.33)) war signifikant höher (78%; p<0.05) im Vergleich zur Anzahl in den afferenten Arteriolen (0.18 (0.11)). Es wurden keine Unterschiede in den AT1-A Rezeptoren gefunden. Bei der Anzahl der AT1-A Rezeptoren wurden signifikante Unterschiede (p<0.01) zwischen den afferenten arteriolären renin-positiven SMCs (0.13 (0.36)) und der Anzahl in renin-negativen SMCs (0.25 (0.34)) festgestellt. Die AT1-B Rezeptoren zeigten keine Unterschiede. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die AT1-Rezeptor-Subtypen unabhängig in den SMCs der normalen Nierenarteriolen reguliert werden.
Rázga et al. (2008) untersuchten normale Nierenarteriolen (Ratten). Efferente Arteriolen vs. afferente Arteriolen wurde hinsichtlich der Anzahl der AT1-B Rezeptoren (Signale/microm3) (p=<0.05) bewertet. Die Anzahl der AT1-B Rezeptoren war in efferenten Arteriolen (0.32 Signale/microm3) signifikant höher im Vergleich zu afferenten Arteriolen (0.18 Signale/microm3, p<0.05).
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: