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• Schäden am Myokard während der perikardialen Parazentese waren gelegentlich so schwerwiegend, dass sie zu einer Perikardtamponade und zum Tod führten. In den hier beschriebenen Anamil-Experimenten wurde gezeigt, dass der Kontakt der Nadelspitze mit dem Myokard elektrokardiographisch nachgewiesen werden konnte, wenn die Nadel so angeschlossen war, dass sie als explorierende Elektrode fungierte und die Maschine wie bei der Registrierung von Brustableitungen eingestellt war. Der Kontakt mit dem Myokard wird durch eine Erhöhung des S-T- oder P-R-Segments angezeigt, abhängig davon, ob der Ventrikel oder der Vorhof betroffen ist. Diese Technik wurde in 40 Fällen der perikardialen Parazentese angewendet. Alle verliefen komplikationslos, obwohl in sechs Fällen versehentlich die Ventrikelhöhle betreten wurde. Die Gefahr einer unbeabsichtigten Punktion des Ventrikels kann minimiert werden, indem erkannt wird, dass es eine Verzögerung zwischen dem Auftreten von Veränderungen im Elektrokardiogramm und der Mitteilung dieses Faktums an den Operateur gibt.
Linton H. Bishop (1956) hat diese Frage untersucht.
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