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Die spannungsabhängigen Anionenkanal-Proteine der VDAC-Familie können in drei Isoformen unterteilt werden: VDAC1, VDAC2 und VDAC3. Als Kernkanäle der äußeren Mitochondrienmembran zeigen diese Proteine paradoxe regulatorische Rollen in der Krebsentwicklung. Diese Übersicht fasst systematisch ihre strukturellen und funktionellen Eigenschaften sowie die widersprüchlichen Mechanismen in der Tumorentstehung und -progression zusammen. Einerseits vermittelt VDAC1 die Schließung des Kanals durch Bindung an die C-terminalen Enden (CTTs) von Tubulinen, fördert die Glykolyse durch Interaktion mit Hexokinase zur Unterstützung der aeroben Glykolyse (Warburg-Effekt), stabilisiert das mitochondriale Membranpotenzial, hemmt die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und arbeitet mit dem BNIP3/PINK1-Parkin-Weg zusammen, um die Mitophagie zu regulieren, wodurch die tumorale Immunflucht und metabolische Anpassung erleichtert werden. Andererseits induzieren Tubulinantagonisten wie Erastin die Öffnung von VDAC1/2, um den Warburg-Effekt umzukehren, und töten Krebszellen durch Ferroptose; sein Oligomerisierungszustand kann den apoptotischen Widerstand umkehren. Fortschritte in der gezielten Therapie zeigen, dass Verbindungen zur Regulation der VDAC-Torsteuerung (wie Avicin/Akrolein für die Kanalverriegelung und Erastin/Betulinsäure für die Kanalöffnung) signifikante antitumorale Wirkungen in Modellen von Lungenkrebs, Brustkrebs usw. zeigen. Darüber hinaus haben die Interaktion zwischen TSPO und VDAC sowie die durch GPCPD1 vermittelte Oligomerisierungsregulation als neue Strategien an Bedeutung gewonnen. Diese Übersicht hebt die funktionale Heterogenität der VDAC-Isoformen und die Herausforderungen durch ROS-Konzentrationsschwellen für die Präzisionstherapie hervor und bietet eine theoretische Grundlage für die Entwicklung von Krebsbehandlungsstrategien, die auf mitochondriale Kanäle abzielen.
Huang et al. (2025) untersuchten diese Frage.