Key points are not available for this paper at this time.
Wir untersuchten die Reaktivität isolierter aortaler Streifen von diabetischen und normalen Kaninchen gegenüber Noradrenalin. Alloxan, 160 mg/kg, wurde intravenös 1 Monat vor den durchgeführten Experimenten verabreicht. Helikal geschnittene thorakale aortale Streifen von diabetischen und Kontrolltieren wurden nebeneinander im selben Muskelbad aufgehängt. Die maximale kontraktile Reaktion auf Noradrenalin der diabetischen Streifen betrug 68 +/- 5 % der Kontrolle in acht Tierpaaren (P weniger als 0,001). Diese unterschiedliche Reaktion wurde durch Propranolol oder Kokain nicht verändert, was darauf hinweist, dass sie weder durch eine erhöhte Beta-Rezeptor-Aktivität noch durch eine verstärkte Aufnahme von Noradrenalin durch Nervenenden erklärt werden kann. Tyraminreaktionen zeigten dasselbe Differenzial, was darauf hindeutet, dass die endogene Freisetzung von Noradrenalin ebenfalls zu einer niedrigeren Reaktion der diabetischen aortalen Streifen führt. Die maximalen Reaktionen auf KCl waren ebenfalls deutlich verringert in Streifen von neun diabetischen Kaninchen (P weniger als 0,005). Dies deutet darauf hin, dass die durch Diabetes induzierten Veränderungen in einer Phase der Kontraktion jenseits der Aktivierung von Alpha-Rezeptoren auftreten.
Sullivan et al. (1979) haben diese Frage untersucht.