Abstrakt Die Mühlenfließbrücke wurde im Zuge des Baus des „Berliner Rings“ durch die seinerzeit zuständige Gesellschaft „Reichsautobahnen“ errichtet und 1937 fertiggestellt. Das Bauwerk bestand aus massiven Widerlagern und Pfeilern sowie zwei getrennten Überbauten. Diese setzten sich aus je zwei stählernen Hauptträgern mit aufgelagerter Stahlbetonplatte zusammen. Die Brücke stellte gleich aus mehreren Gründen ein aus technikhistorischer Sicht wertvolles Bauwerk dar, welches den damaligen Stand des Brückenbaus widerspiegelt. Darüber hinaus durchlief das Bauwerk bis zum heutigen Tage eine bewegte Geschichte von Schäden seit dem Auftreten erster Sprödrisse am Haupttragwerk bereits ein Jahr nach der Fertigstellung. Anfang der 1990er‐Jahre wurde der Überbau durch neue Hauptträger sowie eine orthotrope Fahrbahnplatte ersetzt. Es kam zu neuen konstruktiven Problemen. Die Schäden an diesem neu hergestellten stählernen Überbau haben in den letzten Jahren überproportional zugenommen und führen derzeit erneut zu Einschränkungen des Autobahnverkehrs. Die ständig zunehmenden Rissschäden am Stahlüberbau lassen sich durch weitere Instandsetzungen nicht mehr vollständig und wirtschaftlich reparieren. Aus diesem Grund wurde der vollständige Ersatzneubau der Mühlenfließbrücke beschlossen. Im Folgenden wird auf die Historie des Bauwerks und einen Teil der relativ aufwendigen Instandsetzungen näher eingegangen. Zum Schluss wird der aktuelle Entwurf für das neue Brückenbauwerk in Form eines kurzen Ausblicks dargestellt.
Teuber et al. (Fri,) studied this question.
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