Hintergrund/Ziele: Adenomyose wird zunehmend bei Frauen im gebärfähigen Alter als Ursache für Unfruchtbarkeit und ungünstige Schwangerschaftsergebnisse identifiziert. Da Hysterektomien für fruchtbare Frauen nicht geeignet sind, hat sich die konservative chirurgische Behandlung als vielversprechende Lösung erwiesen. Wir beabsichtigten, aktuelle Belege zu konservativen, uterus-sparenden chirurgischen Techniken für Adenomyose zu synthestisieren, mit einem Fokus auf Auswirkungen auf die Unfruchtbarkeitsbehandlung und Schwangerschaftsergebnisse. Methoden: Eine Durchsuchung von PubMed, Google Scholar und Europe PMC von 2022 bis Juli 2025 wurde durchgeführt, wobei Kombinationen der Wörter „Adenomyose“, „Fruchtbarkeit“, „Unfruchtbarkeit“, „Schwangerschaftsergebnisse“, „Adenomyomektomie“ und „uterus-sparende Chirurgie“ verwendet wurden. Sechzehn hochrelevante Studien wurden ausgewählt, die reproduktionsfähige Frauen umfassten, die eine konservative Operation wegen Adenomyose durchgeführt hatten. Ergebnisse: Exzisionsverfahren wie Adenomyomektomie zeigen Schwangerschaftsraten von über 50 % und Lebendgeburtenraten von bis zu 70 % bei fokalen Erkrankungen, mit geringeren Erfolgsraten bei diffusen Erkrankungen. Nicht-exzisionale Ansätze – hochintensive fokussierte Ultraschallbehandlung (HIFU), Radiofrequenzablation (RFA) und Embolisation der Uterusarterie (UAE) – zeigen vergleichbare Schwangerschafts (40–53 %) und Lebendgeburten (35–74 %) Raten bei ausgewählten Patienten, mit weniger chirurgischen Komplikationen. Unterstützende hormonelle Therapie, insbesondere GnRH-Agonisten, scheint die Ergebnisse zu verbessern. Risiken umfassen Störungen des Plazenta-Akkreta-Spektrums und Uterusrupturen (≤ 6 %), insbesondere bei diffuser Adenomyose. Die Art der Läsion, der Standort und die Dicke der Übergangszone sind starke Prädiktoren für Fruchtbarkeitsergebnisse. Schlussfolgerungen: Konservative Chirurgie kann die Fruchtbarkeit bei angemessen ausgewählten Frauen mit Adenomyose erhöhen, wobei die Entfernung die bevorzugte Behandlung bei fokalen Erkrankungen ist und Techniken zur Nichtentfernung ermutigende Alternativen bei milden oder inkorporalen Erkrankungen bieten. Die Ergänzung durch unterstützende hormonelle Therapie und standardisierte Patientenauswahlkriterien wird die Ergebnisse optimieren. Der Mangel an Leitlinien europäischer Fachgesellschaften betont den Bedarf an harmonisierten Protokollen, um die Diagnose, Chirurgie und Berichterstattung über Ergebnisse zu standardisieren.
Ioannidou et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.