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Hintergrund Die Auswirkungen von produktiven Sicherheitsnetzprogrammen (PSNPs) auf die Ernährungssicherheit, Armut und Lebensgrundlagen wurden in mehreren Studien untersucht. Während einige Studien positive Auswirkungen auf die Ernährungssicherheit und landwirtschaftliche Produktivität fanden, gibt es nach wie vor Lücken im Verständnis der langfristigen Effekte dieser Programme auf die Armutsbekämpfung und Ernährungssicherheit. Diese Studie zielt darauf ab, die Auswirkungen von PSNP auf die Lebensgrundlage der Begünstigten auf der Grundlage von Indikatoren wie dem Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, Einkommen, Ausgaben für Lebensmittel, Anpassungsfähigkeit und diätetischer Vielfalt zu untersuchen. Methodologie Dieser Artikel verwendete ein quasi-experimentelles Design und ein Modell zur Behandlungseffekte unter Berücksichtigung des Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen, Einkommen, Lebensmitteleinkommen, Vermögen, Anpassungsfähigkeit und der diätetischen Vielfalt im Haushalt als Ergebnisvariablen von Interesse. 300 Befragte wurden zufällig aus der Bevölkerung der Sicherheitsnetz-Begünstigten und Nicht-Begünstigten im Studiengebiet ausgewählt. Von den 300 Befragten wurden 150 als Behandlungsgruppe ausgewählt, die Begünstigte des Sicherheitsnetzprogramms waren. Die in der Analyse verwendeten Algorithmen umfassen Regressionsanpassung, inverses Wahrscheinlichkeitsgewicht und Matching nach Propensity-Score. Ergebnisse Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das PSNP keinen statistisch signifikanten Einfluss auf den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen und Einkommen basierend auf allen drei Algorithmen hat, es zeigt jedoch einen signifikanten und negativen Effekt auf Lebensmittelausgaben und Vermögen. Die Koeffizienten über alle drei Modelle hinweg zeigen konsequent diesen negativen Einfluss und unterstreichen dessen statistische Signifikanz auf dem konventionellen Signifikanzniveau (p = 0,05). Dies deutet darauf hin, dass das PSNP zu einer Verringerung der Lebensmittelausgaben führt. Darüber hinaus wird in der Analyse ein erheblicher Unterschied zwischen PSNP-Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern in allen drei Variablen hervorgehoben, wobei Nicht-Mitglieder höhere Durchschnittswerte für Vermögen haben. Dieser Unterschied ist statistisch signifikant auf dem 1%-Niveau, was darauf hindeutet, dass die Mitgliedschaft im PSNP einen greifbaren Einfluss auf das Vermögen hat. Die gemischten Ergebnisse der Studie betonen die Komplexität der Gestaltung effektiver sozialer Schutzprogramme, die die vielschichtige Natur der Armut angemessen berücksichtigen können.
Woldemichael et al. (Thu,) studierten diese Frage.