Diese Studie untersucht die Nutzung von Reishülsenasche (RHA), einem landwirtschaftlichen Abfallnebenprodukt, als umweltfreundliches Stabilisierungsmedium zur Behebung der hohen Kompressibilität und Empfindlichkeit gegenüber Wasser von Lössböden. Eine Reihe von Laborversuchen und mikrostrukturellen Analysen wurden durchgeführt, um das Scherverhalten von RHA-modifiziertem Löss zu untersuchen, und ein prädiktives Modell für seine Scherfestigkeit wurde entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, dass mit zunehmendem RHA-Gehalt die maximale Trockenheit des stabilisierten Lösses abnimmt, während der optimale Wassergehalt (OMC) steigt. Bei einem optimalen RHA-Gehalt von 10 % erreicht der modifizierte Löss eine Spitzenmechanik: Die Scherfestigkeit steigt um 46,41–49,36 %, die Kohäsion verbessert sich um 36,3 % und der innere Reibungswinkel steigt um 46,7 %. Die mikrostrukturelle Analyse zeigt, dass die Porosität des modifizierten Lösses im Vergleich zu unbehandeltem Löss um 21,8 % abnimmt. Die Scherfestigkeit nimmt jedoch signifikant mit steigendem Wassergehalt ab und zeigt einen maximalen Rückgang von 80,5 % bei 1,6 OMC, wobei hoher Umgebungsdruck diesen Schwächungseffekt verstärkt. Darüber hinaus wurde auf Basis experimenteller Daten ein prädiktives Modell für die Scherfestigkeit von modifiziertem Löss, das die Auswirkungen von Wassergehalt und Verdichtung berücksichtigt, erstellt. Ein modifiziertes Coulomb–Mohr-Kriterium, das den Wassergehalt und den Umgebungsdruck berücksichtigt, wurde ebenfalls abgeleitet.
Peng et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.