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February 19, 20260 citationsOpen Access

The women's liberation movement in 1970s Japan

JWJulia Walch

Key Points

  • The central aim is to investigate the 1970s Japanese women's liberation movement and its interplay with international feminism.
  • Historical text analysis of contributions by five key activists
  • Comparison of Japanese feminism with US feminism
  • Examination of gender, body, and political strategy within the movement
  • The US influence was significant but not wholly adopted by Japanese feminists
  • Activists adapted international feminist concepts to fit local contexts
  • The movement is characterized as both globally connected and uniquely Japanese

Abstract

Die vorliegende Arbeit untersucht die japanische Frauenbefreiungsbewegung der 1970er Jahre, auch genannt uman ribu, im breiteren Rahmen internationaler feministischer Debatten, mit besonderem Fokus auf ihre Verbindung und Distanz zum US-amerikanischen Feminismus. Als Studie wird eine kritische historische Textanalyse auf Vorlage von Achim Landwehr verwendet, um Beiträge von fünf repräsentativen Aktivist*innen – Fusae Ichikawa, Sumiko Tanaka, Mitsu Tanaka, Misako Enoki und Michimi Amano – zur Entwicklung der Bewegung zu untersuchen. Die Analyse zielt darauf hinzubeantworten, wie Fragen des Geschlechts, des Körpers, der politischen Strategie und des transnationalen Engagements zur Entwicklung der Bewegung beigetragen haben. Die Analyse zeigt, dass der Einfluss der USA, insbesondere während der Besetzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg und durch die Verbreitung feministischer Literatur, zwar unbestreitbar bedeutend war, japanische Feministinnen jedoch nicht einfach ausländische Modelle übernahmen. Stattdessen wurde sich mit einer kritischen Neuinterpretation und Anpassung internationaler Konzepte beschäftigt, welche an die eigenen kulturellen, politischen und sozialen Kontexte angepasst wurden. Mehrere Aktivist*innen, darunter Ichikawa und Sumiko Tanaka, verfolgten die Strategie, sich direkt in globale Netzwerke einzubringen. Gleichzeitig betonten radikalere Feminist*innen Amano und Mitsu Tanaka die Unabhängigkeit und lokal verwurzelte Formen des Widerstands. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die japanische Frauenfreiheitsbewegung weder vollständig abgeleitet noch völlig autonom war, sondern vielmehr eine hybride Formation darstellte: global vernetzt und doch, eindeutig, einzigartig japanisch. Die Bewegung ist ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte der japanischen Frauen und veranschaulicht die Ungleichmäßigkeit feministischer Kämpfe, die Vielfalt feministischer Stimmen und die fortwährende Auseinandersetzung zwischen internationalem Einfluss und lokaler Handlungsfähigkeit.

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Cite This Study

Julia Walch (2025) studied this question.

synapsesocial.com/papers/6996a8b5ecb39a600b3efbffhttps://doi.org/10.25365/thesis.80327
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